08.11.2018

3. Sächsischer Gästeführertag widmet sich Besonderheiten im Dreiländereck

3. Sächsischer Gästeführertag im Salzhaus Zittau

Am 5. November 2018 fand der 3. Sächsische Gästeführertag in Zittau statt. Rund 40 Gästeführer aus Sachsen und Brandenburg waren in die Oberlausitz gekommen. Thema der Veranstaltung waren die Besonderheiten im Dreiländereck. Ziel war es, die interkulturellen Kompetenzen zu stärken und von den Touristikern vor Ort zu lernen.

 

Der Oberbürgermeister von Zittau, Thomas Zenker, sprach in seinem Grußwort davon, dass Europa in Zittau zu Hause sei. Bei den anschließenden Vorträgen bzw. Gesprächsrunden stellte sich jedoch heraus, dass es einige Besonderheiten in den touristischen Strömungen zwischen den drei Ländern gibt. Die Strukturen sind unterschiedlich und im Moment sind die Gäste mehr in Richtung Polen und Tschechien unterwegs als in Richtung Zittau, wenngleich der Inidivudualtourismus aus den Nachbarländern zunehme. Beim gemeinsamen Erörtern dieser Situation wurden verschiedene Ansätze erarbeitet, wie man in Zukunft damit umgehen möchte.

 

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Zittauer Fastentücher. Anschließend kehrten die Teilnehmer in den Tagungssaal im Salzhaus zurück und fanden sich zu verschiedenen kleineren Runden zusammen.Thema war hier ebenfalls das Dreiländereck, aber auch über „Reisen für alle“ sowie Besonderheiten bei Kulinarischen Führungen wurde gesprochen.

 

Die Kollegen waren begeistert von der Möglichkeit, sich im Rahmen des Gästeführertages über ihren eigenen „Stadtkreis“ hinaus austauschen zu können, neue Kontakte zu knüpfen und sich dabei auch weiterbilden zu können. Und so soll es auch im kommenden Jahr wieder einen Sächsischen Gästeführertag geben.